Dauergewebe


Dauergewebe
Dau|er|ge|we|be 〈n. 13; Bot.〉 nicht mehr teilungsfähiges Zellgewebe einer Pflanze; Ggs Bildungsgewebe

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Dauergewebe,
 
fertig ausdifferenziertes Zellgewebe, dessen Zellen sich im Gegensatz zum embryonalen Bildungsgewebe nicht mehr teilen oder das nicht zur Regeneration fähig ist. Dauergewebe entstehen aus Bildungsgeweben, von deren kleineren, plasmareichen Zellen sich die Zellen des Dauergewebes durch Größe, Form, Wandstruktur, nur noch wandständigen Plasmabelag und eine oder mehrere Vakuolen unterscheiden. In manchen Dauergeweben sterben die Zellen ab, sie sind dann luft- oder wassergefüllt, Plasma fehlt (z. B. Holz, Kork). Je nach Entstehung aus primärem oder sekundärem Bildungsgewebe wird zwischen primärem und sekundärem Dauergewebe unterschieden. Dauergewebe sind Abschlussgewebe, Absorptionsgewebe, Ausscheidungsgewebe, Festigungsgewebe, Grundgewebe und Leitgewebe.

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Dau|er|ge|we|be, das (Bot.): pflanzliches Zellgewebe, das keine Fähigkeit zur Zellteilung mehr besitzt.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Dauergewebe — Dauergewebe, bei Pflanzen das nicht mehr teilungsfähige Zellgewebe eines völlig ausgebildeten Organs im Gegensatze zum Bildungsgewebe …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Dauergewebe — Dauergewebe, pflanzliches System aus fertig ausdifferenzierten Zellen, in dem keine Zellteilungen mehr stattfinden. D. können aus primären oder sekundären Meristemen hervorgehen. D. zellen sind größer als Meristemzellen, haben oft große Vacuolen …   Deutsch wörterbuch der biologie

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